100.000ster Teilnehmer im Leonardo-Programm
Harald Konietzko absolviert z. Zt. seine Lehre zum Kfz-Mechatroniker und wird voraussichtlich im Januar seine Lehre abschließen. Eingewöhnungsschwierigkeiten in seinem norwegischen Praktikumsbetrieb gab es offensichtlich nicht: „Die Umstellung fiel mir nicht besonders schwer, da die Autos der dort vertretenen Marken ähnlich aufgebaut sind wie die, die ich aus meinem Ausbildungsbetrieb in Rheine kenne“, so Konietzko. Die Verständigung klappte in Englisch ohne Probleme und schon nach kurzer Zeit arbeitete der Auszubildende selbstständig. Gravierender Unterschied zu seinem deutschen Ausbildungsplatz: „Die Norweger legen außergewöhnlichen Wert auf ruhiges Arbeiten. Zeitdruck wie zum Teil hier in Deutschland, entsteht dort erst gar nicht.“
Hans Rath, Präsident der Handwerkskammer Münster dankte dem Geschäftsführer Andreas Senger vom gleichnamigen Autohaus für seine Bereitschaft die Auszubildenden in diesem Rahmen zu fördern. Senger machte deutlich, dass es gerade bei der Berufsvorbereitung junger Menschen absolut von Vorteil ist, wenn sie sich ihre Kenntnisse und Fähigkeiten möglichst breit gefächert erwerben. Bei Bewerbungen würden häufig diejenigen in die engere Auswahl genommen, die sich über das normale Maß einer Ausbildung hinaus qualifizieren.
Weitere Informationen zum Förderprogramm für Auszubildende in der dualen Ausbildung im Handwerk gibt es im Internet unter www.letsgo-azubi.de oder bei den zuständigen Handwerkskammern.
Hier gehts zum persönlichen Erfahrungsbericht.
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