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GRAVEL BIKES UND CYCLOCROSS BIKES

Speed, Komfort und Alltagstauglichkeit

Auf den ersten Blick erinnern Gravelbike und Cyclocross stark an ein Rennrad: Ein nach unten gezogener Lenker in Kombination mit einem Rahmen in Diamantform. Doch die breiten Reifen mit Profil ähneln eher einem Mountainbike. Genau das sind die beiden Fahrräder: Hybride aus Mountainbike und Rennrad, die sich für schnelle Fahrten auch auf nicht geteerten und nassen Untergründen eignen. Trotz der vielen Gemeinsamkeiten der beiden Fahrradtypen, gibt es einige Unterschiede. So ist das Cyclocross vor allem eine Rennmaschine für kurze Strecken mit extremen Anforderungen, während das Gravelbike für längere Touren ausgelegt ist.

MÜSING RACY CX 

Technische Standards — Müsing Racy CX

✓ Rahmenmaterial: Carbon
✓ Pressfit 86 mm Innenlager
✓ 27,2 mm Sattelstützen-Durchmesser
✓ Tapered Steuerrohr 1 1/8 -> 1 1/2
✓ Internal Cable Routing
✓ Di2 kompatibel
✓  Scheibenbremsen
✓ Rahmengewicht ab 1.160 g

Einsatzgebiet: CYCLOCROSS RACE | TOUR

RANGER CX

Technische Standards — Müsing Ranger CX

✓ Rahmenmaterial: Butted Alu 7005
✓ Pressfit 86 mm Innenlager
✓ 31,6 mm Sattelstützen-Durchmesser
✓ Tapered Steuerrohr 1 1/8 -> 1 1/2
✓ Internal Cable Routing
✓ Di2 kompatibel
✓ Scheibenbremsen
✓ Rahmengewicht ab 1.500 g

Einsatzgebiet: CYCLOCROSS | TOUR | ALLROUND

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Wo sind beide Räder als Fahrradtypen einzuordnen?

Gravelbikes und Cyclocrosser ähneln sich optisch sehr: Sie wirken beide wie eine Mischung aus Rennrad und Mountainbike. Ihre Rahmen und gekröpften Radlenker erinnern aber an ein Rennrad. Die Scheibenbremsen und die dickeren, grobstolligen Reifen ähneln hingegen einem Mountainbike. Und genau diese beiden Extreme bringen beide Rädertypen zusammen – für sportlich-schnelle Radtouren abseits asphaltierter Straßen.

Was sind die Vorteile eines Cyclocross?

Rennräder sind aufgrund der schmalen Reifen nur bedingt einsetzbar, während Mountainbikes in Sachen Geschwindigkeit es nicht mit einem Rennrad aufnehmen können. Cyclocrosser vereinen die Eigenschaften beider Fahrradtypen in einem sportlichen Wettkampfrad, das ganzjährig und auf allen Untergründen sicher unterwegs ist, ohne dabei seinen schnellen Antritt einzubüßen. Dank seiner Leichtigkeit, einer guten Schultertragbarkeit für Tragestrecken und kompakten Sitzposition für maximale Performance ist ein Cyclocross Rennrad das perfekte Bike für Kurzstrecken-Wettkämpfe in unwegsamem Gelände.

 

Für wen eignet sich ein Cyclocross?

Cyclocrosser dienten Radsportlern lange Zeit ausschließlich als Trainingsrad im Herbst und Winter. Bei Feuchtigkeit und herabfallenden Blättern am Boden ist die Unfallgefahr mit einem Rennrad schlichtweg zu hoch. Daher sind breitere und grobstolligere Reifen gefragt. Inzwischen sind Querfeldein-Wettkämpfe in der warmen Jahreszeit eine Alternative zu den typischen Straßenrennen der Rennradfahrer – so kommen Cyclocross-Bikes heute auch ganzjährig zum Einsatz. Aufgrund ihrer großen Ähnlichkeit zum Rennrad, eignen sich Crosser besonders für erfahrene Fahrer, die sich auf kurzen Strecken im Gelände sportlich verausgaben wollen.

Welche Vorteile bietet ein Gravelbike?

Das Gravelbike wird auch als Pendler- oder Reise-Rennrad bezeichnet, denn es ist zwischen Mountainbike, Renn- und Trekkingrad angesiedelt. Es eignet sich für sportliche Ausflüge auf unebenen oder nicht asphaltieren Untergründen, ohne dabei auf eine komfortable Sitzposition zu verzichten. Die nach außen gerichteten Lenkerenden erlauben einen ergonomischen Griff und beugen der Ermüdung der Arme vor. Im Vergleich zum Cyclocrosser zeichnet sich das Gravelbike durch zusätzliche Ausstattungsmöglichkeiten aus: Schutzbleche oder ein Gepäckträger lassen sich problemlos montieren und machen das Bike zum perfekten Transportmittel für längere Strecken. So sind auch mehrtägige Touren mit Gepäck oder der längere Weg zur Arbeit mit dem Gravelbike kein Problem.

Für wen eignet sich ein Gravelbike?

Ein Gravelbike ist ein sportliches Ganzjahresrad, das auf verschiedenen Untergründen und bei höheren Geschwindigkeiten Stabilität bietet. Das Modell eignet sich deshalb insbesondere für Radler, die sich auch abseits asphaltierter Straßen wohlfühlen, aber keine Trails oder Sprünge fahren. Dank des erhöhten Sitzkomforts lässt es sich auf langen Strecken und bei jedem Wetter gut fahren.

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Vergleich zwischen Gravelbike und Cyclocrosser

Das Cyclocross und das Gravelbike ähneln sich äußerlich, eignen sich jedoch für unterschiedliche Einsatzgebiete. Unser direkter Vergleich der Merkmale beider Bikes zeigt die Unterschiede zwischen Cyclocross und Gravelbike.

Gewicht und Ausstattung: Der Cyclocrosser ist ein auf Leistung ausgerichtetes Sportgerät und deshalb besonders leicht. Schutzbleche, Beleuchtung und Gepäckträger sind beim Cyclocross nicht vorgesehen – beim Gravelbike für den ganzjährigen Einsatz für Sport und Alltag gibt es dieses Zubehör jedoch schon.

Rahmen und Geometrie: Das Cyclocross hat ein kurzes Ober- und Steuerrohr – so wird eine Sattelüberhöhung und eine sportliche Haltung gewährleistet. Außerdem ist das Oberrohr abgeflacht, sodass das Rad angenehm auf der Schulter liegt und getragen werden kann. Das Gravelbike hingegen hat ein längeres Steuerrohr, was für eine aufrechte Sitzposition sorgt.

Reifen: Die Reifenbreite beim Gravelbike variiert zwischen 28 mm und 42 mm. Je breiter der Reifen, desto komfortabler, jedoch auch langsamer das Rad. Beim Cyclocross ist die Varianz der Reifenbreite sehr viel kleiner und liegt zwischen 32 mm und 35 mm, wobei 33 mm die maximal zugelassene Wettkampfgröße ist. Die Reifen beider Bikes sind typischerweise durchweg profiliert (beim Cyclocrosser jedoch meist stärker) und mit Felgen ausgestattet.

Schaltung: Cyclocrosser fahren, wie die meisten Rennräder, mit Zweifach-Schaltung, die einen schnellen Antrieb ermöglicht; eine 1 x 11 Schaltung ist eher selten. Unter den Gravelbikes gibt es keine Tendenz und es bietet sich eine große Bandbreite an Übersetzungen mit Ein- oder Zweifach-Schaltungen.

Bremsen: Typischerweise werden bei Cyclocrossern und Gravelbikes Scheibenbremsen verbaut. Diese haben eine zuverlässige und hohe Bremsleistung bei jeder Witterung und verschiedenen Untergründen. Außerdem sind sie leicht zu dosieren und entsprechen somit den Anforderungen für den Zweiradsport.

Exkurs: Hintergrund zum Gravel- und Cyclocross-Sport

Cyclocross-Räder

Genau genommen gehören Cyclocross-Bikes zu den ersten Rennrädern, die es überhaupt gab: Bei der ersten Tour de France 1903 gab es kaum asphaltierte Straßen und die Sportler fuhren den Wettkampf mit breitreifigen Rennrädern, die unseren heutigen Cyclocrossern ähneln. Seither gibt es kaum unasphaltierte Strecken mehr, doch die Bikes blieben weiterhin im Wintertraining unter widrigen Wetterverhältnissen im Einsatz. Inzwischen hat sich das Spektrum an Wettkämpfen erweitert und Querfeldein-Rennen ziehen immer mehr Sportler an. Wenig überraschend also, dass Cyclocross Bikes über den Rennradsport hinaus bekannter werden.

Gravelbikes

Gravel bedeutet im englischen Schotter oder Kies und beschreibt den ursprünglichen Einsatzort der aus den USA stammenden Gravelbikes: Nicht-asphaltierte Straßen, die man häufig in amerikanischen Nationalparks findet. Doch Schotter und Kies sind nicht die einzigen Untergründe, die Gravelbikes problemlos meistern: Auch auf Sand, steinigen oder matschigen Pfaden erlauben sie hohe Fahrsicherheit und vor allem Spaß auf langen Touren. Aufgrund seiner Vielseitigkeit erfreut sich dieses Modell gerade unter Freizeitsportlern und Bikepackern deshalb immer größerer Beliebtheit – seit Jahren auch schon über die Grenzen der Vereinigten Staaten hinaus.