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Maximale Performance im Training und auf der Straße

Rennräder sind für sportliche Einsätze auf geteerten Straßen konstruiert. Ihr Ziel ist es, möglichst hohe Geschwindigkeiten zu erreichen. Deshalb sind sie sehr leicht und ihre Ausstattung ist auf ein Minimum reduziert. Klingel, Ständer oder Gepäckträger sind beispielsweise nicht an Rennrädern zu finden. Schmale Reifen und der nach unten geschwungene Lenker reduzieren Luftwiderstände durch Reifen und Fahrer und ermöglichen wiederum ein hohes Tempo.

Egal ob Einsteiger oder erfahrener Rennradfahrer – der Kauf eines neuen Rennrads erfordert einige Überlegungen: Alu oder Carbon? Scheiben- oder Felgenbremsen? Ein spezielles Herren- oder Damen-Rennrad?

Nutzen Sie unseren Online-Konfigurator, um sich Ihr Rennrad individuell zusammenzustellen.


Unsere Rennräder auf einem Blick

  • MÜSING AVIATOR DISC

    MÜSING AVIATOR DISC

    Technische Standards — Müsing Aviator Disc

    ✓ Rahmenmaterial: Carbon
    ✓ BSA 68mm Innenlager
    ✓ 27,2 mm Sattelstützen-Durchmesser
    ✓ Tapered Steuerrohr 1 1/8 -> 1 1/2
    ✓ Internal Cable Routing
    ✓ Di2 kompatibel
    ✓ Scheibenbremse Flatmount
    ✓ Rahmengewicht ab 780g

    Einsatzgebiet: RACE 

    • MÜSING RANGER DISC

      MÜSING RANGER DISC

      Technische Standards — Müsing Ranger Disc

      ✓ Rahmenmaterial: Butted Alu 7005
      ✓ Pressfit 86 mm Innenlager
      ✓ 31,6 mm Sattelstützen-Durchmesser
      ✓ Tapered Steuerrohr 1 1/8 -> 1 1/2
      ✓ Internal Cable Routing
      ✓ Di2 kompatibel
      ✓ Scheibenbremsen
      ✓ Rahmengewicht ab 1.390 g

      Einsatzgebiet: TOUR | ALLROUND

    Welche Vorteile bietet ein Rennrad?

    Ein Rennrad ist durch und durch für den sportlichen Einsatz konstruiert. Die Geometrie und das Material des Rahmens, Position von Lenker und Sattel – alles zahlt auf das Ziel ein, möglichst hohe Geschwindigkeiten zu erreichen und die Gesetze der Physik (Aerodynamik) möglichst optimal zu nutzen. Deshalb finden Rennräder im Rennrad- und Triathlon-Sport besonders häufig ihren Einsatz.

    Für wen ist ein Rennrad geeignet?

    Rennräder sind zuallererst Sportgeräte und auf Leistung ausgerichtet. Deshalb fahren vor allem Amateur- und Profisportlern sie in Wettkämpfen und beim Training. Aufgrund ihres geringen Gewichts und dünnen Reifen eignen sich Rennräder ausschließlich für Touren auf asphaltierten, ebenen Straßen. Für Offroad-Touren über Stock und Stein sind sie nicht geeignet. Rennräder sind zudem vorwiegend Sommer- oder Gut-Wetter-Räder, denn bei Nässe oder herabfallenden Blättern reduziert sich die Bremsleistung.

    Welche Arten von Rennrädern gibt es?

    Es gibt nicht „das eine Rennrad“, denn selbst unter den Rennrädern gibt es verschiedene Einsatzzwecke. Vom Race bis zum Triathlon-Rad – wir zeigen die Unterschiede.

     

    Race: Ein Race-Rennrad ist der Klassiker unter den Rennrädern: Es soll auf kurzen Wettkampfstrecken hohe Geschwindigkeiten fahren. Typischerweise wird Carbon als Material verwendet, denn es ist besonders leicht. Die klassische Diamantform des Rahmens führt zu einer kompakten, aerodynamischen Sitzposition für kurze, extreme Anstrengungen.

    Endurance: Im Vergleich zum Race-Rad hat das Endurance Bike einen kürzeren Rahmen und ein längeres Steuerrohr. Dies sorgt für eine aufrechte Sitzposition, die Schultern und Rücken entlastet und besonders für längere Touren angenehmer ist. Endurance-Räder haben außerdem einen etwas breiteren Lenker, was zusätzliche Stabilität beim Fahren bringt. 

     

    Aero: Das Aero-Rennrad ist, wie sein Name vermuten lässt, besonders windschnittig. Im Vergleich zu anderen Rennrädern ist das Steuerrohr verkürzt, sodass der Fahrer gestreckt und aerodynamisch sitzt. Es hat zudem weniger Speichen und ein hohes Felgenprofil als andere Rennräder, was wiederum Luftwiderstände reduziert, das Bike jedoch windanfällig macht.

    Triathlon- oder Zeitfahrrad: Bei Zeitfahrrädern, wie häufig bei Triathleten im Einsatz, finden sich oft dicke, aber flache Rahmenrohre. Diese verbessern die Aerodynamik. Gleichzeitig erlaubt der Rahmen eine komfortable Sitzposition, die den Übergang zum Laufen erleichtert.

    Singlespeed: Beim Singlespeed steht keine sportlichen Ambitionen im Vordergrund, da das Rad für eine schnelle Fortbewegung im Stadtverkehr ausgelegt ist. Es verfügt über deutlich weniger ausgeklügelte Technik als andere Rennräder und hat beispielsweise keine Schaltung.

    Welche materiellen Unterschiede gibt es bei Rennrädern?

    Hersteller von Rennrädern verbauen unterschiedliche Materialien in ihren Rädern. Sie lassen sich nicht in besser oder schlechter einteilen, denn sie alle haben gewisse Vorzüge und richten sich auch nach persönlichen Präferenzen.

    Alu oder Carbon

    Carbon ist unter Profisportlern der Standard, denn es ist ultraleicht und sehr belastbar. Außerdem ist es wie Metall flexibel; das heißt, Carbon hat eine gewisse Schwingfähigkeit und kann somit Stöße abfangen ohne nennenswerte Materialermüdung. Doch Carbon ist teuer, deshalb sind Aluminium-Räder oft günstiger. Diese sind im Vergleich etwas schwerer (im Schnitt etwa 2 kg pro Fahrrad). Auch sie sind sehr langlebig und lassen sich, im Gegensatz zu Carbon-Rädern, gut recyclen.

    Felgen- oder Scheibenbremsen

    Felgenbremsen waren lange Zeit typisch an Rennrädern, inzwischen verbauen jedoch immer mehr Hersteller Scheibenbremsen. Dies ist zwar etwas teurer, sorgt aber für eine bessere Bremsfähigkeit (insbesondere bei Nässe) und Dosierung der Bremswirkung.

    Mechanische oder elektrische Schaltung

    Lange Zeit wurden ausschließlich mechanische Schaltungen an Rennrädern verbaut. Die Vorteile liegen in ihrem geringen Gewicht und ihrem einfachen Aufbau. Bei einer Panne oder bei Verschleiß lässt sich die mechanische Schaltung unkompliziert reparieren. Sie muss jedoch regelmäßig nachgezogen werden und kann etwas unpräziser sein als die elektronische Schaltung. Eine elektronische zahlt besonders auf den Komfort ein und schaltet nach der ersten Einstellung immer optimal. Zudem ist sie unempfindlich gegenüber Schmutz, jedoch teurer und erfordert fachliches Können bei einer Reparatur. Fahrer sollten zudem daran denken, den Akku regelmäßig aufzuladen.

    Rennrad, Gravelbike und Cyclocross – wo liegen die Unterschiede?

    Rennrad, Gravelbike und Cyclocross – alle drei Radtypen haben auf den ersten Blick große Ähnlichkeiten: die Rahmen in Diamantform und die nach unten geschwungenen Lenker. Bei der Bereifung, Geometrie und beim Gewicht gibt es jedoch große Unterschiede, die sich auf den jeweiligen Einsatzzweck der Räder auswirkt.

    Ein Rennrad ist ein auf hohe Geschwindigkeiten ausgerichtetes Sportrad, das sich ausschließlich für asphaltiere Strecken eignet. Die gesamte Technik des Rennrads orientiert sich an der optimalen Nutzung aerodynamischer Prozesse.

    Ein Gravelbike siedelt sich zwischen Mountainbike, Renn- und Treckingrad an. Es eignet sich für längere, sportliche Touren auch auf unebenen oder nicht asphaltieren Untergründen und erlaubt dabei eine komfortable Sitzposition. Zusätzliche Ausstattung wie Schutzbleche oder ein Gepäckträger lassen sich problemlos montieren und machen das Gravel Bike zu einem verlässlichen Transportmittel für mehrtägige Strecken mit Gepäck oder einen längeren Arbeitsweg.

    Cyclocross-Räder vereinen die besten Eigenschaften von Rennrad und Mountainbike: Sie erlauben ein hohes Tempo für kurze Strecken bei gleichzeitiger Geländesicherheit in unwegsamen Gebieten. Cyclocrosser werden besonders häufig bei Querfeldein-Wettkämpfen eingesetzt und eignen sich nur bedingt für längere Strecken.

    Woran erkennt man einen guten Rennrad-Reifen?

    Die Anforderungen an Rennrad-Reifen sind hoch: Sie sollen eine hohe Geschwindigkeit bei einem geringen Rollwiderstand ermöglichen, dabei leicht und wenig anfällig für Pannen sein. Es gibt viele qualitativ hochwertige Reifen am Markt, die sich jedoch je nach Einsatz und Bike unterscheiden. Die meisten Rennräder fahren auf Drahtreifen oder Faltreifen. Auch Schlauchreifen und Tubeless Rennrad Reifen gehören zu den gängigen Modellen.

    • Drahtreifen

      Drahtreifen

      Bei Drahtreifen ist am Ende der Flanken ein Draht eingezogen, der die Reifen sicher an der Felge hält. Drahtreifen sind sehr günstig und einfach auszutauschen.

    • Faltreifen

      Faltreifen

      Faltreifen funktionieren ähnlich wie Drahtreifen, jedoch verwenden sie statt eines Drahts einen festen Kunststoff, der den Reifen in seiner Position hält. Damit wird der Reifen leichter und lässt sich bequem falten, zum Beispiel auf die Größe einer Satteltasche.

    • Schlauchreifen

      Schlauchreifen

      Bei Schlauchreifen wird der Mantel um den Schlauch vernäht und auf die Felge verklebt. Schlauchreifen sind ein Vorteil bei Rennen auf unbefestigten Straßen, denn sie können mit unterschiedlichem Luftdruck gefahren werden. Allerdings ist ein Reifenwechsel sehr aufwändig und für unterwegs nicht praktikabel.

    • Tubeless Reifen

      Tubeless Reifen

      Tubeless Reifen fahren ohne Schläuche und sind deshalb besonders widerständig. Die Montage muss jedoch – ähnlich wie beim Felgen aufziehen eines Autos – in einer Werkstatt erfolgen, da der Reifen fest auf der Felge sitzen und abgedichtet werden muss. Für Waldwege oder Schotter eignen sich Tubeless Reifen, denn sie sind nahezu pannensicher.


    Fahrradservice & Wartung durch die Spezialisten von Senger | NEO

    Vom Autohaus Senger sind Sie exzellenten Werkstatt-Service für Ihren Pkw gewöhnt. Doch auch bei Wartungs- und Verschleißarbeiten von Fahrrädern sind Sie bei uns an der richtigen Adresse. Unsere Fachkräfte sind auf die hochwertigen und individualisierten Räder spezialisiert.

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