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CharterWay transportiert "Landshut"

27.09.2017

Passend zum 40. Jahrestag landete die „Landshut“ (Boeing 737-200) am 23. September in einem der größten Frachtflugzeuge (Antonow 124 und Iljuschin 76) am Bodensee Airport in Friedrichshafen. Die 2008 für fluguntaugliche erklärte Landshut stellte nach 38 Jahren ihren Dienst ein und verrottete seitdem auf dem Flugzeugfriedhof in Fortaleza in Brasilien. Nun zahlte die Bundesregierung 20.000 Euro für das Flugzeug und ermöglichte einen Rücktransport nach Deutschland.

1.500 Schrauben und Nieten mussten vorerst gelöst werden und jedes Triebwerk mit einem Gewicht von je 1,5 Tonnen demontiert werden. Mit Hilfe von Frachtflugzeugen konnte die Landshut am 23. September in ihren Einzelteilen von Co-Pilot Jürgen Vietor und weiteren ehemaligen Geiseln entgegengenommen werden.

Damit die Landshut ab 2019 als Ausstellungsstück im Luft- und Raumfahrtsmuseum „Dornier“ stehen kann, wurden die Einzelteile mit Hilfe einer unserer CharterWay „Actros 2658 SLT Semi“ Zugmaschinen zum Werfthanger transportiert. Als zweitgrößter CharterWay Standort Deutschlands waren wir für das internationale Unternehmen „Logistics“ der perfekte Ansprechpartner für diese anspruchsvolle Aufgabe, da nur spezielle LKW’s so große und schwere Teile transportieren können. Nachdem einer der Flugzeugträger mit einer Größe von 15 x 6 x 4m und einem Gewicht von 10 Tonnen vernünftig gesichert wurde, wurde der Träger durch unsere Mercedes-Benz Zugmaschine bis in den Werfthanger gezogen.

Die Landshut wurde am 13. Oktober 1977 von vier palästinensischen Terroristen, samt den 91 Insassen, entführt. Ziel der Entführer war die Freilassung der inhaftierten RAF-Führung. Nach fünf Tagen landete Co-Pilot Jürgen Vietor die Landshut auf dem Flughafen in Mogadischu. Dort stürmte am 18. Oktober 1977 ein Team der deutschen Anti-Terror-Einheit GSG-9 die Maschine und befreite alle Geiseln. Drei Geiselnehmer starben bei der Befreiung und auch Flugkapitän Jürgen Schumann starb, er wurde zuvor von den Terroristen erschossen.