Hotline

Gerne hilft Ihnen unser Internet-Vertriebsteam unter: 05971 – 79 13 4137
Alle Informationen unserer Standorte finden Sie hier:

X

News

Autonomes Fahren im Test

19.10.2017

3D-Tiefenkamera, LIDAR Scanner, Sensoren – das sind die wesentlichen Komponenten des unkonventionellen Fahrzeuges, das die Daimler-Tochter moovel in einem Pilotprojekt entwickelt hat. Die so gewonnenen Informationen werden an einen Fahrer übermittelt, der das Gefährt mit Hilfe eines VR-Headset steuert.

Wie funktioniert autonomes Fahren?

Ziel dieses Projekt soll es sein, sich mit der Sichtweise von autonomen Fahrzeugen auseinanderzusetzen: Auf welche Weise nehmen selbst fahrende Autos ihre Umwelt wahr? Wie lassen sich andere Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger, Fahrradfahrer und Fahrzeuge erkennen? Und welche Informationen benötigt das autonome Fahrzeug, um sich im Verkehr zurechtzufinden?

Diese Fragen versucht das moovel lab Team mit dem etwas ungewöhnlichem Gefährt zu beantworten. Dazu legt sich ein Fahrer mit dem Kopf nach vorne auf den Unterbau und trägt ein VR-Headset, welches das Lenken, Beschleunigen und Anhalten des Gerätes erlaubt. Der Fahrer erhält dabei nur die Daten, die das Fahrzeug während der Fahrt sammelt und in einem dreidimensionalen Mapping samt Objekterkennung im Steuergerät erlebbar macht.

Autonomes Fahren selbst erleben

Genau genommen handelt es sich bei diesem Projekt nicht darum, autonomes Fahren zu testen, sondern die Informationsübermittlung und -steuerung zu erkennen und zu erleben. Die fahrende Person schlüpft vielmehr in die Rolle des selbstfahrenden Autos – und lotet so die Sichtweise des autonomen Fahrzeuges aus.

Vorgestellt wird das Projekt auf zwei Konferenzen: in München auf der “Push UX” am 20. und 21. Oktober sowie im belgischen Namur auf dem “KiKK” Festival vom 2. bis 4. November.

Wir sind schon auf die Reaktionen gespannt – und würden am liebsten selber einmal Probefahren und autonomes Fahren selbst erleben.