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Der VW Passat fährt in der Oberklasse mit

06.02.2018

Der VW Passat ist ein echter Grenzgänger. Er kommt aus der Mittelklasse und drängt sich aber immer mehr in das Oberklassensegment, denn er bildet für immer mehr Privat- und Firmenkunden eine Alternative zu den Fahrzeugen aus dem Premiumsegment. 

Der Passat von Volkswagen kostet im Vergleich zu seinen Konkurrenten in der 1.8 TSI Motorisierung (Kraftstoffverbrauch l/100km: kombiniert 5,9 | CO2-Emissionen g/km: kombiniert 135) mit 34.625 € über 10.000 € weniger.

Aber ist die Konkurrenz-Limousine mehr Geld wert oder lässt sich der Aufpreis besser investieren?

In Puncto Geräumigkeit zeigt der Passat, dass eine geräumige Limousine nicht unbedingt an der Fünf-Meter-Marke kratzen muss. Mit seinen 4,77 Metern bietet auch dieser viel Platz im Innenraum für seine Insassen und bietet in Fond und Gepäckabteil sogar mehr Platz. Er bietet in der Serienausstattung die Möglichkeit die Fondlehnen asymmetrisch umzuklappen oder die Armlehnenöffnung als Durchreiche zu nutzen. Auch beim Thema Verarbeitung kann der VW Passat mit dem Premiumsegment mithalten. 

Viel Dynamik in einem Auto

Kultiviert, spritzig und immer – je nach aktiviertem Fahrmodus. Vom serienmäßigen Doppelkupplungsgetriebe optimal in Szene gesetzt, zeigt der VW Passat 1.8 TSI, dass in dieser Klasse auch Benziner eine gute Wahl sein können.

Auf der anderen Seite begnügt sich der Niedersachse mit 8,2 Litern Benzin auf 100 km. Die im Vergleich zum Passat-Vierzylinder-Turbo knurrige Oberklasse-Maschine tritt zwar aus dem Stand heraus etwas energischer an, verliert aber mit steigender Geschwindigkeit schnell ihr Temperament und muss den über 254 Kilogramm leichteren VW nicht nur ziehen lassen, sondern verfehlt mit 8,4 Sekunden auch die Werksangabe für den Sprint auf 100 km/h deutlich.

Der VW Passat - Ein Leichter

Dank seines geringen Gewichts und seines spritzigen Antriebs hat der Passat auch im Slalom und auf dem Handlingparcours ein leichtes Spiel. Mit lockerem Schwung wedelt die VW Limousine zackig durch die Slalom-Pylonengasse. Das ESP unterstützt die Linie dabei optimal, ohne die Dynamik einzubremsen. Die gelungene Gesamtabstimmung zahlt sich auch beim Handling aus. Trotz Frontantrieb bringt der Passat seine Kraft ohne große Verluste auf den Asphalt, übermittelt von der Vorderachse eine gute Portion Rückmeldung in die Hände seines Fahrers und untersteuert im Grenzbereich sogar weniger als das Vergleichsmodell.

Das schwere Premiumfahrzeug muss vor allem im Slalom langsamer machen, um nicht über die Vorderräder aus der Spur zu drücken. Auch im Handling muss er den quirligen Passat ziehen lassen. Dem Luxusmodell fehlt die Leichtigkeit sowie die klare Kommunikation zwischen Lenkung und Fahrer, die den Volkswagen auszeichnet.