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GLC F-CELL – das Brennstoffzellen-Plug-in-Hybrid

06.09.2017

Daimler präsentiert auf der IAA erstmalig den Mercedes-Benz GLC F-CELL, welcher 2018 in den Handel kommen soll. Mercedes hat bereits viel Erfahrung mit wasserstoffbetriebenen Elektrofahrzeugen gesammelt. Jetzt steht die nächste Generation von Brennstoffzellenfahrzeugen in den Startlöchern und entsteht auf der Basis des GLC.

Was macht der GLC F-CELL so besonders?

Die Testphase des wasserstoffbetriebenen Elektrofahrzeugs

Diese Automobile entstehen zunächst am Computer – auch die ersten Crashversuche, Aerodynamikuntersuchungen oder Fahrwerkserprobungen finden in einer elektrischen Simulation statt. Bereits lange bevor ein Prototyp gebaut wird.

Die entschiedene Rolle beim GLC F-CELL spielt das Brennstoffzellen-Kompetenzzentrum Nabern östlich von Stuttgart. Die Experten vor Ort verbrauchten bei ihren Entwicklungstest knapp 200 Tonnen Wasserstoff. Als „Abgas“ wurde hierbei ausschließlich 1.800 Tonnen Wasserdampf emittiert.

Der GLC F-CELL bekam zudem im Technology Center in Sindelfingen seinen aerodynamischen Feinschliff – hier kann das Fahrzeug unter extremen Wetterbedingungen getestet werden, wie Windgeschwindigkeiten bis 265 km/h, tropische Regengüsse und heftige Schneestürme.

Nach diesen Testphasen begann die Sommer-/Winderfahr-Erprobung des GLC F-CELL an vielen verschiedenen Orten der Welt. Hierzu gehören neben dem Standardprogramm von 500 Einzeltests auch spezielle Test für Fahrzeuge mit einem elektrischen Antrieb, Brennstoffzelle und dem Zusammen aller Antriebskomponenten.

Sicherheit geht auch im GLC F-CELL vor

Hierzu greift Mercedes auf mehr als 30-jährige Erfahrung des Unternehmens mit Brennstoffzellenfahrzeugen zurück. Die Ingenieure haben bei der Entwicklung des GLC F-CELL ein Augenmerk auf die sicherheitsrelevanten Bauteile wie einen Wasserstoff-Gastank, Gasdichtungen und –ventile und der Hochvolt-Komponente gelegt.

So sind die Wasserstofftanks zwischen den Fahrzeugachsen eingebaut und somit aufprallgeschützt. Zusätzlich ist der Tank noch in einen Hilfsrahmen eingebaut. Im Falle eines Crashs wurden weitere Maßnahmen umgesetzt, wie ein mehrstufiges Ventilsystem und elektrische Schutzschaltungen zur Absicherung des Hochvolt-Netzes.

Plug-in-Brennstoffzellenantrieb geht in Serie

Mit dem GLC F-CELL kommt erstmals in einem Elektrofahrzeug mit Brennstoffzelle auch eine Lithium-Ionen-Batterie zum eigenständigen Fahrbetrieb zum Einsatz. Der Akkumulator verfügt über eine Kampazität von ca. neun kWh und ist im Heck des neuen SUV platziert. Dieses ermöglicht dem GLC F-CELL eine rein batterieelektrische Fahrt von bis zu 50 km im NEFZ und kann bequem geladen werden.

Zwei karbonfaserummantelte Tanks im Fahrzeugboden des Fahrzeugs vier kg Wasserstoff. Der GLC F-CELL tankt diese Menge innerhalb von nur drei Minuten an einer Wasserstofftankstelle. Somit unterscheidet sich dieser Tankvorgang nicht von einem mit einem Verbrennungsmotor.

Der innovative Plug-in-Brennstoffzellenantrieb kombiniert die Vorzüge von zwei emissionsfreien Technologien und passt dank seiner intelligenten Betriebsstrategie die Nutzung beider Quellen optimal auf die Betriebssituation an. Der GLC F-CELL verfügt zudem über eine Rekuperationsfunktion, die es dem Fahrer ermöglicht Energie beim Bremsen und Ausrollen zurückzugewinnen und im Akku zu speichern. Kombiniert erreicht der GLC F-CELL eine Reichweite von 500 km im NEFZ.

Wir freuen uns jetzt schon auf die Präsentation auf der IAA und die Markteinführung.